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Mind Performance

Achtsamkeit – Overcoming Evolution

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Wir sind mit evolutionären Mechanismen und Impulsen ausgestattet, die bis vor ca. 5000 Jahren noch entscheidend für unser Überleben waren, aber uns heute das Leben oft schwer machen. Die Welt hat sich gerade in den letzten 200 Jahren so rasant entwickelt, dass unser evolutionäres Werkzeug nicht mithalten konnte.

Früher war die Sucht nach Süssem ein wichtiger Überlebenstrieb. Heute macht er uns dick und krank.
Früher war impulsive Aggression wichtig um unseren Stamm zu verteidigen. Auf heutigen Straßen bringt es nix außer uns und andere in Gefahr.

Früher war Scham und Angst vor Fremden ein wichtiger Instinkt, heute hält Lampenfieber und Sozialangst uns in unserem Leben eher zurück. Die Angst vor Fremden und Fremdem kann sogar zu unnötigen Konflikten führen.

Was ist das Antidot? Was hilft uns die Brücke zu schlagen zwischen evolutionärem Werkzeug und modernen Anforderungen?

Achtsamkeit. Die Neugier Gefühle und Impulse zu beobachten anstatt Ihnen sofort nachzugehen oder sie zu bewerten.
Die meisten Gefühle und Impulse sind veraltete Mechanismen. Nicht alle, aber die meisten.
Es ist so spannend zu beobachten in wie vielen Facetten sich das Leben verändert, wenn man Achtsamkeit integriert, praktiziert, und lebt.
Hier eine spannende Übung: Wenn dich ein Impuls überkommt, atme 10 mal tief ein und aus und beobachte diesen Impuls wie eine Wolke am Himmel. Beobachte wie er seine Form verändert, während er sich breit macht. Atme weiter. Beobachte diesen Impuls aus der dritten Person. Der Impuls und du, ihr seid nicht das gleiche. Er ist nicht schlecht oder gut. Er ist nur ein Impuls.
Nach 10 Atemzügen entscheidest du, ob du ihm nachgehen willst oder nicht. Auch dabei gibt es weder gut noch schlecht. Manchmal geht man mit. Manchmal nicht.
Möge der Flow mit euch sein! #bioflow

Tags : meditationmindsetimpulseAchtsamkeitevolutionAtmung

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